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Die SPD Linsengericht

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SPD Linsengericht feiert Jahresabschluss

Eberhard Geiger und Michael Bollmann geehrt – Berichte aus Berlin und Wiesbaden von Bettina Müller und Heinz Lotz

spd jahresabschluss2018

Zum traditionellen Jahresabschluss hatte in der SPD-Ortsverein Linsengericht in diesem Jahr wieder in die Turnhallengaststätte in Lützelhausen eingeladen. Vorsitzender Hans Jürgen Wolfenstädter konnte neben zahlreichen Mitgliedern, Freunden und Gästen auch die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller und den Landtagsabgeordneten Heinz Lotz begrüßen. Müller und Lotz waren für den heimischen SPD-Europaabgeordneten Dr. Udo Bullmann (Gießen) eingesprungen, der als Vorsitzender der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament aufgrund der aktuellen Brexit-Entscheidungen in Brüssel leider seinen Besuch im Linsengericht absagen musste.

Wolfenstädter ging in seinen Begrüßungsworten auf die kommunalpolitische Situation vor Ort ein und gab einen Ausblick auf die nächste Bürgermeisterwahl, in der Albert Ungermann wieder antreten wird. In Richtung Berlin sprach der Ortsvereinsvorsitzende die vereinbarte Überprüfung der Zusammenarbeit in der Koalition mit CDU/CSU zur Halbzeit an.

Diesen Ball nahm sodann die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Müller auf, die über die Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion berichtete. Vor einigen Wochen habe man das Gute-Kita-Gesetz auf den Weg gebracht, mit dem der Bund die Länder in den nächsten vier Jahren bei der Schaffung von mehr Kita-Plätzen unterstützt. Das Geld können die Länder aber auch zur Abschaffung von Kita-Gebühren oder für eine besseren Betreuungsschlüssel nutzen. Auch hob Müller die Wiedereinführung gleicher Beiträge auf Arbeiternehmer- und Arbeitgeberseite in der gesetzlichen Krankenversicherung hervor. Auf Nachfrage konnte sie ganz aktuell von einer Einigung berichten, dass zukünftig der Bund auch im Bereich der Bildung, nämlich bei der Digitalisierung, die Länder unterstützen kann.

Trotz dieser sozialdemokratischen Erfolge, die vielen Menschen zugute kämen, sei die Situation der Partei gerade nicht gut. Die Regierungsarbeit in Berlin leide unter dem Verhalten des Innenministers Seehofer, der für die Krisen verantwortlich sei. Anderen Parteien wie die Grünen, die keine Verantwortung in Berlin tragen, müssten natürlich keine Kompromisse schließen und könnten so einfach ihre Positionen vertreten. Müller warb bei den Linsengerichter Genossinnen und Genossen für ein neues Grundsatzprogramm. Sie berichtete vom „Debattencamp“ in Berlin, das sehr gut gelaufen sei und viele neue Ansätze für eine Politik der Gerechtigkeit gebracht habe.

Am heimischen Landtagsabgeordneten Heinz Lotz lag es dann, zur letzten Landtagswahl zu berichten. Lotz sah die Hauptverantwortlichkeit für das Ergebnis der hessischen SPD in Berlin und forderte personelle Änderungen in der Führungsspitze. Aus dem Blickwinkel des ländlichen Raums sei aber auch das Ergebnis für manche Wiesbadener Regierungspartei unverständlich. „Die haben in den letzten Jahren nichts für den ländlichen Raum getan und werden es auch nicht tun!“, so Lotz. Den Linsengerichter Genossinnen und Genossen dankte er für die Unterstützung im Wahlkampf und lobte das überdurchschnittliche Abschneiden der SPD.

Müller, Lotz und Wolfenstädter ehrten sodann verdiente Genossen für langjährige Mitgliedschaften. Auf 50 Jahre in der SPD kann Eberhard Geiger aus Geislitz zurückblicken. Der Jubilar ist auch Mitglied im Schützenverein. Bettina Müller dankte ihm für die langjährige Treue und überreichte ihm die Ehrennadel und eine Urkunde.

Ein bewegtes und aktives Parteileben hat auch Michael Bollmann vorzuweisen, der für 40jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt wurde. Bollmann war schon in seinen jungen Jahren im heimatlichen Hunsrück in der Sozialdemokratie aktiv, wo er mit Rudolf Scharping zusammenarbeitete. Der Eisenbahner lebt nunmehr seit vielen Jahren im Linsengericht. Hier geht er zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten nach: Er ist Vorsitzender des Tennisvereins und hat auch die Flüchtlingshilfe organisiert. Seit 2011 ist er Mitglied der Gemeindevertretung und seit 2016 deren Vorsitzender. Wolfenstädter, Müller und Lotz dankten ihm für die geleistete Arbeit und die Treue zur SPD.

Bollmann nutze die Ehrung zu einigen grundsätzlichen Bemerkungen: Der Eintritt in eine Partei sei eine Entscheidung dafür, wie man und in welcher Gesellschaft man leben wolle. „In den vielen Jahren habe ich mich immer wieder geärgert, aber ausgetreten bin ich nie. Mein Herz schlägt links!“. Mit bloßen Meckern könnte man dagegen nichts erreichen. Als Erfolgsrezept für die Zukunft empfahl er: „Einigsein, frei und offen miteinander diskutieren!“.

Bei leckeren Speisen und Getränken ging die Veranstaltung in den gemütlichen Teil über. Wolfenstädter dankte den anwesenden Gästen für ihr Kommen und richtete den Blick auf die Europawahl, die im nächsten Jahr ansteht. Hier wolle man in Linsengericht für eine soziales und gerechte Ausgestaltung der Europäischen Union werben, die uns seit nunmehr über 60 Jahren den Frieden in Europa gesichert hat.

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