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Die SPD Linsengericht

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Bernd Klippel, stellvertrender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Linsengericht, neues Mitglied in der Sudetendeutschen Bundesversammlung

Bernd Klippel (ganz rechts), stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Linsengericht, bei der Angelobung als gewähltes Mitglied der Sudetendeutschen Bundesversammlung durch deren Präsidenten Reinfried Vogler (Mitte) im Plenarsaal des Hessischen Landtags.

Als Sohn einer sudetendeutschen Mutter ist Bernd Klippel aus Eidengesäß seit vielen Jahren aktives Mitglied der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Nun wurde er im Rahmen der diesjährigen Sudetendeutschen Bundesversammlung, die im Plenarsaal des Hessischen Landtags in Wiesbaden stattfand, vom Präsidenten der mit 86 Mitgliedern besetzten Bundesversammlung, Reinfried Vogler, zum neuen gewählten Mitglied angelobt. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Hans Jürgen Wolfenstädter: „Der SPD-Ortsverein freut sich sehr, dass unser stellvertrender Vorsitzende Bernd Klippel in dieses traditionsreiche und international bedeutsame Gremium aufgenommen wurde.“

Bernd Klippel vertritt in der Bundesversammlung die Heimatlandschaft Elbetal, zu der die ehemals sudetendeutschen Landkreise Leitmeritz, Aussig an der Elbe und Tetschen-Bodenbach gehören. Zunächst als „Exilparlament“ gegründet, ist die Sudetendeutsche Bundesversammlung seit nunmehr 60 Jahren ein aktiver Mittler zwischen alter und neuer Heimat der Sudetendeutschen. Das Plenum tritt einmal pro Jahr für drei Tage zusammen. Auf der diesjährigen Tagung wurden die Neufassung der Satzung, die sudetendeutschen-tschechischen Beziehungen sowie die regionale und kommunale Kontaktpflege diskutiert. Zudem stand der Bau des sudetendeutschen Museums in München auf der Tagesordnung, das 2018 direkt neben dem sudetendeutschen Haus eröffnet werden wird.

Ein „Gegenstück“ soll in der alten Schule im tschechischen Aussig eingerichtet werden. Dort wird die 800-jährige Siedlungsgeschichte der Sudetendeutschen in Böhmen, Mähren und Sudeten-Schlesien dokumentiert werden. „Es ist die Schule, in die meine Mutter und ihre Schwester eingeschult wurden“, erzählt Bernd Klippel. Es sei für ihn eine „große Ehre, in der Sudetendeutschen Bundesversammlung aktiv mitzuarbeiten und somit einen Beitrag zur Pflege der Freundschaft zwischen Tschechen und Deutschen leisten zu können“. Der Eidengsäßer alle interessierten Linsengerichterinnen und Linsengerichter zum anstehenden Sudetendeutschen Tag an Pfingsten nach Augsburg ein.

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