SPD-Landratskandidat Thorsten Stolz referiert vor Linsengerichter SPD-Senioren

Umfangreiches politisches Programm vorgestellt

In einem engagierten Vortrag stellte SPD-Landratskandidat Thorsten Stolz den Linsengerichter SPD-Seniorinnen und –Senioren Grundlagen und politische Ziele seiner künftigen Arbeit als Lansrat des Main-Kinzig-Kreises vor.

„Unser Main-Kinzig-Kreis soll auf Erfolgskurs und in guten Händen bleiben.“

Zu ihrer ersten Veranstaltung im neuen Jahr hatte die AG 60plus im SPD-Ortsverein Linsengericht den SPD-Landratskandidaten Thorsten Stolz zu Gast, den AG-Vorsitzender Jürgen Brandes herzlich als „künftigen Landrat des Main-Kinzig-Kreises“ begrüßte. In seinem Referat vor den sozialdemokratischen Seniorinnen und Senioren ging Thorsten Stolz zunächst auf die erfreulich positive Situation ein, in der sich der Main-Kinzig-Kreis derzeit befinde: „Ich werde von Landrat Erich Pipa einen Landkreis übernehmen, der sich in Hessen als bedeutender Wirtschaftsfaktor darstellt, woraus sich auch die geringe Arbeitslosigkeit begründet.“

Allerdings dürfe man sich darauf nicht ausruhen, sondern mit aller Energie an den geplanten Projekten der nächsten Jahre arbeiten. Hierzu gehörten der Ausbau des 3. Gleises der Bundesbahn bis Gelnhausen, die Verwirklichung eines Barriere freien Bahnhofs in Gelnhausen, sowie die nachhaltige Förderung der heimischen Wirtschaft mit dem Ziel einer Bestandssicherung, um die Beschäftigungsstruktur zu erhalten.

Der MKK sei mit seinen 411.000 Einwohnern zwar ein wirtschaftlich starker Kreis, so Stolz, doch sei er deutlich in zwei Teile geteilt: in einen westlichen, dessen Bevölkerung beständig durch Zuzug wächst und einen östlichen, in dem die Einwohnerzahlen kontinuierlich abnehmen. Hier legt der SPD-Landratskandidat den Schwerpunkt seiner künftigen Arbeit als Chef der Kreisverwaltung auf ein Förderprogramm für den ländlichen Raum, „um das Leben dort attraktiv und lebenswert zu gestalten“. Im westlichen Kreisteil stünde man vor einer anderen Herausforderung, nämlich der Beschaffung von bezahlbarem Wohnraum.

In seinem engagierten Vortrag ging Thorsten Stolz desweiteren auf die Grundlagen seiner politischen Arbeit im Kreis ein. Hierzu gehörten der Ausbau von betreutem Wohnen, Schaffung von Barriere freien Wohnungen, keine Privatisierung der Kliniken. Ganz wichtig sei ihm die Gewährleistung der inneren Sicherheit: „Wir brauchen mehr Polizeipräsenz in unseren Städten und auf dem Land. Dafür müssen unsere Basisstationen deutlich verstärkt werden. Hier geht mein Appell an die Landtagsabgeordneten, sich mehr für uns einsetzen.“

Als „prekär“ stellte Stolz die Finanzsituation der 426 Städte und Gemeinde dar, die durchweg die Grundsteuer B  und Gewerbesteuer erhöhen müssten, um die ihnen aufgetragenen Aufgaben zu bewältigen. Der SPD-Landratskandidat erhob deutliche Forderungen an Bund und Land, die Zuschüsse für die Kinderbetreuung entsprechend zu erhöhen - nach dem Prinzip "wer bestellt, soll auch bezahlen!".

Nach 18 Jahren SPD-Landrat Eyerkaufer und 12 Jahren Erich Pipa setzt auch Thorsten Stolz auf das bürgerliche Engagement des Ehrenamtes: „Insgesamt gibt es ca. 3000 Verbände und Organisationen im Main-Kinzig-Kreis, die ehrenamtlich betrieben, betreut bzw. organisiert werden. Mutmacher für das Ehrenamt werden weiterhin benötigt“. Zum Abschluss seines Referats betonte - kurz formuliert - sein politisches Ziel: "Unser Main-Kinzig-Kreis soll auf Erfolgskurs und in guten Händen bleiben.“ Stolz bat seine Zuhörer, im Bekanntenkreis zur Erhöhung der prozentualen Wählerstimmen verstärkt für den Landratswahlgang zu werben – „und natürlich mich zu wählen“.

2017 ag60plus linsengericht thorsten stolz

 

Pressebericht

2017 01 27 gnz

Gelnhäuser Neue Zeitung vom 27.1.2017

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